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Die Band, deren personelle Verbundenheit mit den nicht minder beeindruckenden The Phantom Limbs sich eindeutig im Werk von Black Ice niederschlägt, brachte im August 2005 in Europa ihr eigentliches Debüt-Album heraus, das mit "Terrible Birds" bezeichnet bereits hier die Assoziationen hervorruft, die über den ganzen Inhalt der Platte hinweg von Anfang bis zum Ende stetig neu und abgewandelt unser Bewusstsein in Die Dunkle Ecke drängen. Dorthin, wo niemand auf uns wartet, und nicht einmal die Krähen zuhören.
Miss Kels fordernde und mit dem Schicksal ringende Vocals leiten uns durch eine poröse Betonkanalisation aus psychedelichen Flangergitarren, rumpelnden Drums und verstörenden Keyboards, deren Ausgänge niemals ans Tageslicht führen. Vertrackten Tracks wie "Yellow Letters" und experimentellen Gummizellen-Sitzungsprotokollen wie "My Eyes Hurt" in bester "Ghosts Of The Civil Dead" Manier stehen zugänglichere, für Black Ice Verhältnisse geradezu eingängige mid-tempo Perlen wie "The Stillness" oder up-tempo Kracher wie "Elixer" gegenüber, bis das Album mit "Fingers" alle Vorzüge dieser grandiosen Band in einem letzten wirbelnden Drama vereinend sein Ende findet. Sensationell.
Eine grandiose Platte einer einzigartigen und unglaublich talentierten Band, die nur ihren eigenen Ansprüchen und Vorlieben verpflichtet ist und dabei ihren Zuhörern, ohne es darauf angelegt zu haben, direkt in die Seele sticht.
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